Freitag, 3. Mai 2013

Sturm und Drang

Sturm und Drang


Gefühl ist mehr als Vernunft  ist das Motto des Sturm und Drang. Gothe, Herder und Bürger, sowie Matthias Claudius gelten als die Vertreter des Sturm und Drangs. Sie hassen Herrscher und deren Willkühr, lehnen die bestehenden Regeln im Leben und in der Dichtung ab und machten ihre eigenen Gesetze. In der Gefühlsbetonung und der Ablehnung haben sie häufig übertrieben.
Der Urfaust ist ein typisches Werk aus dem Sturm und Drang,. Diese Zeit wird auch Geniezeit genannt,
Viele der bekannten Autoren dieser Zeit hatten finanzielle Sorgen, sie mussten arbeiten um ihr Leben zu finanzieren. Viele arbeiteten als Lehrer oder als Pastoren.  Von den damaligen Stars des Sturm und Drang sind die meisten heute vergessen.
 Schillers Werke des Sturm und Drang: Kabale und Liebe oder die Räuber sind aber noch heute populär. Das bürgerliche Berufsleben war bei den Autoren des Sturm und Drang verpöhnt, die jungen Wilden waren teils radikaler als die Aufklärer. Sie wandten sich gegen jede Regel und Enge, sowohl in der Poesie, als auch im Leben. Die Regeln des Barock und der Aufklärung mit den starren Formen war ihnen ein Grauß

Es geht auf Kloppstocks Werk Ode zurück, aus dem Jahr 1750. Sie stellten sich gegen Autorität und Tradition.
Auch die Sprache war im Sturm und Drang voller Gefühl. Es gab halbe Sätze, Kraftausdrücke und derbe Spraceh - im Barock wäre dies undenkbar gewesen.
Der Sturm und Drang war eine Art Jugendkulur, in der auch dramatische Techniken vernachlässigt wurden. So folgen auch die  Dramen aus jener Zeit nicht den herkömmlichen, strengen Richtlinien.

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