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Sonntag, 19. Mai 2013

lyrisches ICH

Lyrisches Ich nennt man den Sprecher in einem Gedicht, es kann sich auch um die Stimme des Gedichts handeln. Meist ist es nicht mit dem Autor identisch, es kann
  • Gedanken
  • Gefühle
  • Stimmungen
  • Ideen
  • Beobachtungen 
  • Erkenntnisse
  •  Erlebnisse
ausrückenn. da lyrische Ich ist nur in Lyrik zu finden.
Margarte Susmann prägte diesen Begriff um 1900, sie war Dichterin und Philosophin.

Es gibt zwei Arten des lyrischen ICH, bei dem einen wird es im Gedicht mit Ich erwähnt, zum anderen ist es indirekt vorhanden, das Wort ICH tritt nicht auf.
In der Literaturwissenschaft dient es zur Trennung von dem was der Autor sagt und dem was im Gedicht gesagt wird. Das lyrische Ich ist nicht identisch mit dem ICH des Autors.

Ursprünglich unterscheidet man das formale und das imprirische lyrische Ich. Das ICh ist in dem Fall die Instanz

Spörl nennt die Rekonstruktion aus zwei Gründen problematisch ( Quelle siehe Links)
Zum einen sei das Lyrische Ich sehr vage, es ist auch nicht als verpflichtendes Literaturparadigma  zu sehen.
Zum anderen war die Erlebnislyrik im 18. 19. Jhd sehr dominierend. Dort ist aber kein Ich als dominierender Faktor vorhanden.

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